Änderungen im Bereich der Fußgängerzone in Kempten

19.5.2021 Kempten (Allgäu). In der Fußgängerzone werden die Lieferzeiten geändert und die verkehrsberuhigte Zone am Rathausplatz zwischen Kronenstraße und Heinrichgasse wird in eine Fußgängerzone umgewandelt. In der Gerberstraße wird der Radverkehr in Schrittgeschwindigkeit testweise ohne zeitliche Begrenzung freigegeben.

In der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr am 27. Oktober 2020 wurden Änderungen im Bereich der Fußgängerzone beschlossen. Die entsprechenden Beschilderungen werden in den nächsten Tagen erneuert beziehungsweise neu aufgebaut.

Änderung der Lieferzeiten in der Fußgängerzone

Die Lieferzeiten in der Fußgängerzone werden auf tägliche Lieferzeiten von 6:00 bis 10:30 Uhr sowie 18:00 bis 22:00 Uhr abgeändert.

Die bisherigen Regelungen werden geändert, da die Nachtruhe nach dem Immissionsschutzgesetz durch die spätabends und frühmorgens stattfindenden Lieferverkehre für die Anwohnerinnen und Anwohnern in der Fußgängerzone nicht mehr gegeben war.

Die Lieferzeiten wurden in Absprache mit den Beteiligten getroffen. Der Radverkehr darf die Fußgängerzone von 18:00 Uhr bis 10:30 Uhr in Schrittgeschwindigkeit befahren.

Umwandlung der verkehrsberuhigten Zone am Rathausplatz zwischen Kronenstraße und Heinrichgasse in eine Fußgängerzone

Ebenso wurde die Umwandlung der verkehrsberuhigten Zone am Rathausplatz zwischen Kronenstraße und Heinrichgasse in eine Fußgängerzone beschlossen.

Aufgrund der großen Flächen wird dieser Bereich dauerhaft für Radfahrerinnen und Radfahrern freigegeben. Eine Zufahrt für LKWs am Haupteingang des Rathauses vorbei kann nur zu den oben erwähnten Lieferzeiten erfolgen.

Freigabe des Radverkehrs ohne zeitliche Begrenzung der Gerberstraße zwischen Residenzplatz und Kronenstraße

Eine dritte Änderung im Bereich der Fußgängerzone hat sich in der Gerberstraße zwischen Residenzplatz und Kronenstraße ergeben. Hier wird der Radverkehr in Schrittgeschwindigkeit testweise ohne zeitliche Begrenzung freigegeben.

Die Testphase gilt vorerst bis zum 31.10.2021. Hierbei wird erprobt, ob der Abschnitt der Fußgängerzone in der vorhandenen Breite von Radfahrerinnen und Radfahrern sowie von Fußgängerinnen und Fußgängern dauerhaft gemeinsam genutzt werden kann. Die eventuell auftretenden Probleme werden über den Kommunalen Ordnungsdienst erfasst.

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