“Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” gestern, 29.1.2014 – Das ist passiert…

“Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” gestern, 29.1.2014 – Das ist passiert…

Teamchef Marco übergibt an Jochen
Jochen Bendel ist neuer Teamchef und darf verkünden, wer zur 13. Dschungelprüfung „Rattenhöhle“ antreten muss. Jochen: „Ich mache es kurz. Ich muss antreten.“ Larissa: „Ich hoffe, dass du alles schaffst.“

Jochen muss in der „Rattenhöhle“ zu seiner dritten Dschungelprüfung antreten

Herzlich wird Jochen von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich begrüßt. Jochen: „Hätte ich nicht gedacht, dass ich euch so schnell wiedersehe.“ Daniel Hartwich: „Wolltest du gar nicht?“ Jochen: „Doch, deswegen habe ich mich ja freiwillig gemeldet!“ Sonja Zietlow: „Hast du Angst? Weil die anderen nix schaffen?“ Jochen: „Nein, ich habe keine Angst, nur Hunger.“
Daniel Hartwich: „Heute ist ja schon deine dritte Dschungelprüfung – die zweite, zu der du alleine antrittst. Und sie befindet sich direkt hinter dir und heißt `Rattenhöhle`!“ Jochen: „Oh, Shit! Rattenhöhle? Okay und da ist nicht Tine Wittler drin, ja? Okay, gut! Soll ich schon rein?“ Sonja Zietlow: „Du wirst in diese Höhle krabbeln und wir werden sie dann verschließen. Es wird also stockdunkel sein.“ Jochen sorgenvoll: „Mhhm, okay.“ Sechs Minuten hast du Zeit, um hinter sechs Schlamm-Membranen sechs Sterne zu finden, die du dann hervorholst, um sie abzuknoten.“ Daniel Hartwich: „Das ist es im Prinzip schon. Du musst die ganzen sechs Minuten da drin bleiben!“ Dann kommt Dr. Bob und erklärt die Dschungelprüfung. Jochen bekommt eine Schutzbrille, einen Gürtel sowie einen Beutel für die Sterne. Daniel Hartwich: „Möchtest du zu dieser Dschungelprüfung antreten?“ Jochen: „Ja!“ Daniel Hartwich: „Dann setze gerne die Brille auf und gehe zum Eingang unserer Rattenhöhle!“ Sonja Zietlow: „Wenn es nur die wäre…“

Jochen geht zum Eingang und krabbelt mutig und zu allem entschlossen in die „Rattenhöhle“. Jochen beim Einstieg: „Fuck!“ In der finsteren Höhle legt er sich ruhig hin und sortiert sich und den Beutel. Sonja Zietlow: „Genau, alles in Position bringen! Beutel zu Beutel! Und nicht wieder so arg auf das Gemächt einschlagen.“ Jochen: „Nee.“ Daniel Hartwich: „Weder auf deins, noch auf unseres, wenn du wieder raus kommst.“ Jochen: „Ich überlege es mir.“ Sonja Zietlow: „Auch wenn es euch nicht aufgefallen ist, ich habe wirklich keins.“ Daniel Hartwich: „Ich dachte, dass sei nur ein Begriff für die empfindlichen Körperstellen.“ Jochen: „Muss ich hin und her rutschen?“ Daniel Hartwich: „Nein, du kannst eigentlich so liegen bleiben. Guck doch mal, was du so findest.“ Sonja Zietlow: „Das was möglich ist, in dieser kleinen Höhle eben.“ Jochen ist bereit und die sechs Minuten beginnen!

Jochen legt los, öffnet die erste Schlamm-Membran, sucht den Stern und Ratten kommen in die Höhle hinein. Umringt von Nagetieren kann der Moderator den ersten Stern ab knoten. Doch er bekommt ihn nicht in den Beutel und er bleibt im Schritt liegen.

Dann rieseln Mehlwürmer auf Jochen herab. Der Moderator bleibt cool und sucht den nächsten Stern – obwohl die Höhle voller Ratten ist. Daniel Hartwich: „Wie ist es in der Höhle?“ Jochen: „Dunkel!“ Daniel Hartwich: „Hast du Angst vor Ratten?“ Jochen knapp: „Nö!“ Daniel Hartwich: „Hatten wir vermutet.“ Daniel Hartwich: „Dann würde ich dir jetzt gerne sagen, dass keine anderen Tiere mehr kommen – das wäre aber eine Lüge!“ Jochen hat den zweiten Stern in einem Loch gefunden und knotet ihn los. Jochen: „Vielleicht kommt ja ein Schlange, die die Fuck-Viecher frisst!“ Sonja Zietlow: „Fuck-Viecher?“ Daniel Hartwich: „Fuck-Viecher also?“ Jochen: „Ähh, ich meinte die Back-Viecher.“ Jochen kann den zweiten Stern holen und will ihn im Beutel verstauen. Jochen: „Ich bekomme ihn nicht rein in den Beutel. Nee, tut mir leid. Ich krieg den Beutel nicht auf.“ Zielorientiert verstaut er die Sterne in seiner Hosentasche.  Zwei Sterne hat er bisher gefunden.

Schnell tastet Jochen weiter die Höhle ab und wird von einer Ladung Kakerlaken überschüttet. Sonja Zietlow: „Noch vier Minuten.“ Wieder regnet es Kakerlaken. Daniel Hartwich: „Da kommen noch ein paar Kakerlaken, aber die kennst du ja schon. Viele von denen werden dich ja auch wiedererkennen. Und einige kennen dich ja auch besser als die meisten Zuschauer.“ Dann tastet Jochen hektisch an seinem Gemächt herum. Daniel Hartwich: „Wie viel Sterne hast du denn schon?“ Jochen: „Zwei habe ich abgemacht, aber den einen habe ich schon wieder verloren. Der ist mir rausgefallen.“ Doch Jochen hat in der Dunkelheit Glück: „Ich habe ihn wieder gefunden.“

Daniel Hartwich: „Noch drei Minuten, die Hälfte der Zeit ist um.“ Und wieder wird Jochen mit Kakerlaken überschüttet.“ Daniel Hartwich: „Noch mal ganz deutlich: Auch wenn du alle sechs Stern gefunden hast, du musst die sechs Minuten in der Höhle aushalten.“ Jochen: „Okay.“ Und dann zu den Ratten: „Ja, ist ja gut, ihr braucht keine Angst zu haben.“ Dann kommt das Wasser! Sonja Zietlow: „Oh, es gluckert.“ Daniel Hartwich: „Jetzt kommt auch noch Wasser!“ Sonja Zietlow: „Nee?“ Jochen rutscht weiter nach unten. Direkt über Jochen hängt ein Stern, doch in der Dunkelheit findet er den Stern nicht.“ Jochen zu den Nagetieren: „Kommt haut ab.“

Jochen entdeckt den dritten Stern und kann ihn lösen. Sonja Zietlow: „Alles okay bei dir?“ Jochen nervös: „Ja, alles okay.“ Und weiter: „Die sind in meine Hose gekrabbelt, wollte ich nur sagen!“ Sonja Zietlow: „Wer denn?“ Jochen: „Die Ratten! Unter meine Hose.“ Daniel Hartwich: „Da scheint es den Tieren irgendwie zu gefallen!“ Jochen: „Anscheinend ja.“ Und er verstaut den dritten Stern. Jochen: „Wenn das Wasser kommt, dann wird es eher unangenehm.“ Sonja Zietlow: „Dann wirst du zur Insel werden.“ Jochen: „Ahh“. Die Nagetiere klettern auf Jochen hinauf. Sonja Zietlow: „Die versuchen sich auf dir zu retten, denn Ratten sind wasserscheu. Sind aber ganz nette Ratten.“

Daniel Hartwich: „Noch 1:30 Minuten! Wie viele Stern hast du?“ Jochen: „Drei!“ tapfer sucht Jochen weiter. Jochen zu den Tieren: „Scheiße, jetzt haut ab…“ In den letzten Sekunden findet Jochen noch einen Stern, schafft ihn zu lösen und die Zeit ist vorbei.

Höhlenmensch Jochen darf mit den Tieren die „Rattenhöhle“ verlassen. Jochen blutet ein bisschen an der Stirn, doch er ist sehr mit sich zufrieden. Jochen über sich: „König der Ratten.“ Dr. Bob schaut sich die Stirn an, doch es ist nur ein kleiner Kratzer.  Sonja Zietlow nimmt eine Ratte zärtlich auf ihre rechte Hand. Sonja Zietlow: „Na, du kleine Maus.“ Sie lässt sie wieder laufen, und dann werden die Sterne gezählt. Jochen hat alle Stern in seiner Hosentasche gesteckt und wirft vier Sterne auf den Boden.

Sonja Zietlow. „Wie fühlt man sich da drin?“ Jochen: „Es ist echt unheimlich. Schon so ein bisschen wie lebendig begraben. Ich hatte aber eigentlich gar keine Angst, bis das Wasser kam und bis eine Ratte in meiner Hose war. Und dann dachte ich mir, okay, gut: Familienplanung steht je jetzt nicht gerade unbedingt an, aber es wäre schön, wenn ich alles behalten würde, was ich geschenkt bekommen habe.“ Daniel Hartwich: „Hast du ja.“ Sonja Zietlow: „Immerhin haben sie sich ja eine andere Stelle gesucht, um zu knabbern. Kannst ja auch froh sein. Oder guck lieber mal nach, wir wissen ja auch nicht, wo überall…“ Jochen: „Die Kakerlaken waren nicht das Schlimmste, aber die Ratten waren beeindruckend. Das habe ich noch nie erlebt! Das war voll krass, wirklich! Ich habe noch nie eine Ratte in der Hand gehabt.“ Daniel Hartwich: „Und jetzt gleich auf dem Kopf.“ Jochen lachend: „Ja, und in der Hose!“
Insgesamt holt der Moderator bei der Dschungelprüfung vier Sterne.

Was sonst noch passiert:

Winfrieds Rundumschlag

Marco jammert am Lagerfeuer herum. Er will raus aus dem Camp und die Zuschauer bitten nicht mehr für ihn anzurufen. Winfried hat da seine ganz eigene Meinung zu: „Das bringt ja gar nichts. Wenn dann musst du schon verlieren. Dann stell dich da hin und schrei. Das wäre die Konsequenz. Man muss die Menschen immer vor die Konsequenz stellen.“ Melanie unterbricht ihn: „Warum lässt du ihn denn nicht einfach mal in Ruhe. Wenn man down ist, ist man down!“ Winfried schießt zurück: „Du hast gar keine Ahnung. Du laberst immer in einer solchen Art, als wenn du 40 wärst und schon Erfahrung hättest. Wenn ich da tanze in Mallorca, habe ich doch noch keine Erfahrung. In der Art wie du etwas sagt, das ist von einer solchen tiefen Borniertheit, dass ich mich nur wundern kann.“ Jochen, der zwischen den beiden sitzt, will schlichten: „Jetzt aber nicht persönlich werden….“ Winfried lässt nicht locker: „Die hat ne‘ Meise. Sie hat diese merkwürdige Oberschwester Art. Die macht mich wahnsinnig. Diese altkluge Art. Wie kann eine 25-Jährige so eine Selbstbewusste Haltung haben.“ Melanie kommt zurück: „Hast du eigentlich gemerkt, wie höflich ich immer ständig dir gegenüber bin. Hast du das schon irgendwann mal mitgekriegt? Nicht wie die anderen Rotzgiecken hier, die dich hier schon mal angemacht haben, oder dich Glatzeder gerufen haben.“ Winfried: „Nein. Ich habe nur gemerkt, dass du zu allen Themen, eine merkwürdige militante Haltung an den Tag legst. Das kommt immer, wenn ich merke, dass jemand eine respektlose Art hat.“ Melanie: „Ich war noch nie respektlos dir gegenüber!“ Winfried: „Ne, aber zu anderen. Dann würde das hier ganz anders aussehen.“

Melanie dazu im Dschungeltelefon: „Da faucht der mich so an. Ich habe den ja wirklich noch nie angegangen, bin ihm nicht über den Mund gefahren, rede nicht rein – gar nichts. Das würde ich auch nie machen. Das sind Sachen, die gehen gar nicht! Ich habe eine sehr, sehr gute Erziehung und ich weiß, was man macht und was man nicht macht. Und die Rotznasen hier die nennen ihn Glatzeder, und sagen ‚Halt den Mund‘. Das würde mir nie über die Lippen kommen! Das sind Situationen die machen mir das Leben hier noch schwerer.“ (letzter Satz mit Tränen in den Augen).

Winfried dazu im Telefon: „Als wenn sie eine junge Feldwebelin der Volksarmee der ehemaligen DDR wäre. Ich weiß nicht, in welchem Elternhaus sie aufgewachsen ist.“

Ohrenstöpsel gegen Gabby

Marco ist sichtlich angeschlagen, und selbst Gabby geht ihm auf den Zeiger. Seine Gefühle teilt er Jochen mit. Marco: „Die Stimme von der Gabby, die ganz was Normales sagt, nix negatives – und ich könnt ausrasten. Ich hätte schreien können.“ Jochen: „Als die zwei sich heute Nachmittag die ganze Zeit übers Fressen unterhalten haben, da hätte ich sie umbringen können. Das habe ich auch so unfair empfunden. Wir hocken hier alle und haben Hunger und die hast nichts zu erzählen als von deinen komischen Süßigkeiten, Torten und irgendwelchen Frühstückflocken. “ Marco: „Ja, ich hab wirklich gedacht, ich schmeiß‘ jetzt Holz drauf. Ich halt das nimmer aus!“

Nach der Nacht-Schatzsuche

Nach ihrer missglückten Nacht-Mission haben Gabby und Larissa endlich den Weg zurück ins Camp gefunden. Nur Winfried ist noch wach. Larissa: „Wir haben den Schock des Lebens!“ Gabby: „Wir kommen beide nicht mehr klar – wir brauchen jetzt eine Therapie.“ Winfried: „Haben euch die Zuschauer denn wenigstens gesehen?“ Gabby: „Keine Ahnung. Mir sind die Zuschauer grad total egal!“ Winfried: „Haben sie dich denn nackend ausgezogen? Weil du hast doch gesagt, es war der schlimmste Moment deines Lebens. Da stelle ich mir vor, dass du nackig da bist und dich auf eine Liege….“ Gabby wird sauer: „Winfried, lass doch das Kasperltheater!“ Doch Winfried ist in Plauderlaune. Er berichtet wie er alleine nachts auf die Toilette gegangen ist und dabei die Lampe nicht nur ausgegangen, sondern auch verschwunden ist. Gabby und Larissa glauben nicht, was sie da hören und tauschen sich später als sie alleine vor der Toilette stehen, aus. Gabby: „Was war das denn bitte gerade für ne Geschichte von Winfried? Wollte der uns grad toppen? Ich glaube, er wollte nur was erzählen, was krasser ist als unser Erlebnis. Ich glaube ihm kein Wort.“ Larissa: „Das ist einfach nur Psychoterror!“

Gabbys Auszug

„Ich bin echt ganz froh, dass ich jetzt gehen kann, verlasse das Camp aber auch mit einem ganz doll heulenden Auge. Wir sind echt zusammengewachsen“, erklärt Gabby direkt nachdem sie das Camp verlassen hat. Sehr zum Ärger von Tanja ist es die 24-Jährige, die das Camp verlassen muss. „Hol dir die Krone“ flüstert Gabby Jochen beim Abschied zu. Zurück in der Zivilisation genießt Gabby gemeinsam mit Freundin Leo einige Stunden an einem Pool, Cocktail inklusive.

Vier Sterne reichen zum Dschungelkönig?

Immer wieder überlegen die Camper, wer beim Finale dabei sein wird. Winfried und Tanja rätseln. Winfried: „Wer ist hier der Publikumsliebling? Das ist Larissa, wirklich. Sie ist die Königin, und ich bin ihr Hofnarr. Ich würde ihr dann ehrlich gesagt gerne die Krone übergeben.“ Winfried dann zu Larissa: „Nur wenn ich dann bedenke, dass ich die letzte Nacht alleine mit dir hier Larissa alleine verbringen muss, dann muss ich glaube ich das Messer in Sicherheit bringen.“ Larissa hat nur ein müdes Lächeln übrig: „Hahaha – ich hab‘ Angst vor Dir! Aber lass uns jetzt hier nicht den Teufel an die Wand malen. Es kommt am Ende doch eh immer so, wie man es nicht gedacht hat“

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