Impfzentrum in der Stadt Kempten ist betriebsbereit

23.12.2020 Kempten im Allgäu. Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Artillerie-Kaserne zum Impfzentrum umfunktioniert – Impfungen ab 27. Dezember 2020 zunächst in Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie für Pflegepersonal.

Das Impfzentrum in der Stadt Kempten auf dem Gelände der ehemaligen Artillerie-Kaserne ist betriebsbereit. Im Rahmen eines Pressetermins machte sich Oberbürgermeister Thomas Kiechle gemeinsam mit Vertretern von THW, BRK, dem städtischen Amt für Brand und Katastrophenschutz sowie den drei ärztlichen Leitern des Impfzentrums ein Bild vor Ort.

Innerhalb nur weniger Tage hat ein Team des Amtes für Brand und Katastrophenschutz der Stadt Kempten mit Unterstützung des THW und der Maler-Innung Kempten das entsprechende Gebäude umgebaut. Hier soll zukünftig das gesamte Impf-Prozedere mit Anmeldung, Aufklärung, Impfung, Registrierung und Nachbetreuung abgewickelt werden.

„Eine beeindruckende Leistung aller Beteiligten“, lobt Oberbürgermeister Thomas Kiechle die Zusammenarbeit. „Unser Impfzentrum ist der Beginn einer Kehrtwende in der Bekämpfung der Pandemie. Dieser Weg zu einer „neuen“ Normalität nach der Pandemie wird allerdings noch eine geraume Zeit in Anspruch nehmen“, so Kiechle.

Die Gesamtverantwortung für die Vorbereitung des Impfzentrums liegt beim Amt für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Kempten (Allgäu). Maßgebliche Unterstützung erhielt es gerade auch bei der technischen Herstellung der Betriebstauglichkeit des Gebäudes durch das Kemptener THW.

Die organisatorische Leitung des Impfzentrums übernimmt dann das Bayerische Rote Kreuz Kreisverband Kempten-Oberallgäu. Für die medizinischen Leistungen wurden mit Herrn Ulrich Hägele, Herrn Nikolaus Felder und Herrn Dr. Klaus Ulrich drei erfahrene Ärzte gefunden.

Die Stadt Kempten startet am 27. Dezember 2020 mit der ersten Impf-Aktion. In dieser ersten Stufe werden zunächst besonders gefährdete Gruppen wie Bewohnerinnen und Bewohner in Senioren- oder Pflegeeinrichtungen sowie das Pflegepersonal geimpft.

Ein deutlicher Hinweis: Menschen ab 80 Jahren, die nicht in einer Senioren- oder Pflegeeinrichtung leben, werden schriftlich über ihre Impfmöglichkeit informiert. Hierzu ist auch eine Terminvereinbarung notwendig. Aufgrund der zunächst geringen Mengen des zur Verfügung stehenden Impfstoffes ist mit einer Impfung dieses Personenkreises allerdings erst im Verlauf des Januars zu rechnen.

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