Landkreis Unterallgäu unterstützt Angebote für Kinder und Jugendliche

6.2.2019 Landkreis Unterallgäu. Das Festival der Nationen in Bad Wörishofen, der Kreisjugendring und das Ringeisen-Gymnasium in Ursberg werden in diesem Jahr vom Landkreis Unterallgäu gefördert. Das beschloss der Schul-, Kultur- und Sportausschuss des Unterallgäuer Kreistags.

Beim Festival der Nationen treten nicht nur international renommierte Künstler auf, sondern es gibt auch verschiedene Bildungsprojekte. Diese Angebote für Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Landkreis werden heuer mit 20.000 Euro unterstützt. Zum 25. Jubiläum des Festivals würden die Angebote für den Nachwuchs ausgeweitet, informierte Stefan Kienle, Büroleiter des Landrats. Das Programm sei in der Vergangenheit sowohl bei den Kindern als auch bei deren Eltern stets auf sehr große Resonanz gestoßen, sagte Kienle. In den vergangenen Jahren hätten über 10.000 Kinder daran teilgenommen und sich für klassische Musik begeistern lassen.

Am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Mindelheim wird eine Ganztagsschule angeboten. Die Betreuung beim sogenannten offenen Ganztag – dabei handelt es sich um eine Betreuung nach Schulschluss – übernimmt der Kreisjugendring. Da der Kreisjugendring aufgrund gesetzlicher Vorgaben heuer mit erhöhten Ausgaben rechnet, habe dieser um einen Zuschuss gebeten, erläuterte stellvertretender Kreiskämmerer Jonas Pospischil. Damit die Betreuung der Schüler weiterhin stattfinden kann, bezuschusst der Landkreis das Angebot in diesem Jahr mit 5000 Euro zusätzlich. Der reguläre Finanzierungsanteil für dieses Schuljahr beträgt 38.000 Euro.

71 Schüler aus dem Unterallgäu besuchten im Jahr 2018 das Ringeisen-Gymnasium in Ursberg im Landkreis Günzburg. Als kirchliche Schule kann das Gymnasium der St. Josefskongregation dafür allerdings keine sogenannten Gastschulbeiträge vom Landkreis Unterallgäu verlangen wie zum Beispiel eine staatliche Schule. Deshalb unterstützt der Kreis das Gymnasium mit einem Zuschuss je Schüler. Auf Antrag der Kongregation wird dieser heuer von 50 auf 75 Euro erhöht. So fällt in diesem Jahr voraussichtlich ein Betrag von insgesamt 5325 Euro an.

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