Landratsamt Oberallgäu und Stadt Kempten bedanken sich für die Mithilfe in der Pandemie

16.7.2021 Landkreis Oberallgäu. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde dankten Landrätin Baier-Müller und Kemptens Oberbürgermeister Kiechle den Leitungen anderer Behörden für ihre personelle Unterstützung bei der bisherigen Bewältigung der Corona-Krise.

Zeitweise waren bis zu 100 Mitarbeitende des Landratsamtes, von Hilfsorganisationen, weiteren staatlichen Dienststellen, von Bundeswehr und Polizei im Oberallgäuer Gesundheitsamt im Einsatz.

„Ohne diese großartige Unterstützung dieser vielen helfenden Hände, wäre der Schutz der Bevölkerung nicht zu schaffen gewesen“, so die Landrätin.

Unterstützung bei der Materialbeschaffung, Lagerung und Logistik, beim Aufbau und dem Betrieb der Test- und Impfzentren, bei den Tests in den Alten- und Pflegeheimen und vor allem im Bereich der Hotline und der Kontaktnachverfolgung. Gerade letzteres sei oft sehr herausfordernd gewesen.

Landrätin Baier-Müller erinnerte daran, dass innerhalb weniger Wochen nach dem Bekanntwerden der ersten Fälle in China das Virus in Europa und Deutschland und schließlich auch im Oberallgäu angekommen war. In den Städten und Landkreisen, insbesondere in den Gesundheitsämtern, habe der Ansturm an Anfragen, die Information an die Bürger und die Betroffenen bewältigt werden müssen. Innerhalb kürzester Zeit musste auf die infektiologische Situation und politische Entscheidungen reagiert werden. Gleichzeitig mussten vorhandene Strukturen angepasst und andere komplett neu aufgebaut werden.

Von folgenden Behörden/Organisationen war Personal zur Unterstützung im Einsatz: Bundeswehr, Polizei, Staatliches Bauamt, Staatsanwaltschaft Kempten, Amtsgericht (Kempten und Sonthofen), Finanzamt, JVA Kempten, Hochschule Kempten, Stadt Kempten, Eichamt Kempten, OLG Nürnberg, THW, JUH und BRK.

Niemand wisse, wie die Entwicklung weitergehe. Landrätin Baier-Müller und Oberbürgermeister Kiechle appellierten deshalb an die Anwesenden und auch an die Bürgerinnen und Bürger, die Möglichkeit zur Impfung zu nutzen. Zwar schütze eine Impfung nicht zu 100 Prozent vor einer Erkrankung, trage aber dazu bei, schwere Verläufe der Krankheit zu verhindern.

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