Neue Bäume in den Wertachauen

7.5.2021 Kaufbeuren. In den Wertachauen zwischen der Crescentiabrücke und dem Kreisverkehr in der Hirschzeller Straße haben in den letzten Tagen Mitarbeiter des städtischen Bauhofes rund 25 neue Bäume und Sträucher angepflanzt. Dabei wurde auch an den Klimawandel gedacht.

Die Stadtgärtnerei hat für die Pflanzmaßnahme Arten ausgewählt, die mit den künftigen Herausforderungen, wie starkem Wind, längerer Trockenheit oder höheren Temperaturen besser zurechtkommen sollen. Beispielsweise nimmt die Hopfenbuche dieses Wetter besser an als die Hainbuche.

Die Silberlinde beherrscht gar einen besonderen Trick: Wenn es diesem Baum zu heiß wird, kann er die Blätter wenden. Die weiße Unterseite der Blätter reflektiert dann die Sonne stärker und schützt so vor Überhitzung.

Der Amperbaum wird ein Genuss für Besucherinnen und Besucher der Wertachauen sein. Die Blätter dieser Baumart entwickeln eine wunderschöne Herbstfärbung.

Ebenfalls wurden größere Nadelgehölze, wie beispielsweise eine Rumelische Kiefer, eine Gelbkiefer sowie eine Zeder eingebettet. Die neu gepflanzten Bäume werden zudem in den nächsten Tagen von der Stadtgärtnerei mit kleinen bezeichnenden Schildern versehen, um einen lehrhaften Anreiz zur Besichtigung z.B. durch Schulklassen zu schaffen.

Im letzten Winter mussten an gleicher Stelle aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht und wegen des sogenannten Eschentriebsterbens 10 Eschen und Pappeln entfernt werden, die eine Stammfäule aufwiesen. Diese leider erforderliche Maßnahme wurde mit den Neupflanzungen nun gut ausgeglichen.

Oberbürgermeister Bosse freut sich über die neu bepflanzte, nachhaltige Parkanlage, die zum Wohlfühlen und Verweilen für Jung und Alt einlädt, und an der sich auch zukünftige Generationen noch erfreuen können.

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