Neues Beratungsangebot in Kempten: Schule und Erziehung während Corona

30.4.2021 Kempten (Allgäu). Im Rahmen der Modellregion Inklusion startet das Referat Jugend, Schule und Soziales der Stadt Kempten in Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt und dem sonderpädagogischen Förderzentrum Agnes-Wyssach-Schule ab sofort das Unterstützungsangebot „Netzwerk Schule und Erziehung während Corona“.

Die anhaltende Pandemie hat umfangreiche Folgen, insbesondere sind auch Kinder und Jugendliche durch die Einschränkung von sozialen Aktivitäten und durch die erheblichen Herausforderungen für das Zusammenleben in den Familien betroffen.

Derzeit ist es kaum möglich, den wichtigen Kontakt zu Freunden und Gleichaltrigen wahrzunehmen. Die Krise hat soziale und emotionale Auswirkungen, die wir heute noch nicht abschließend abschätzen können.

Unterstützung für Eltern, Lehrkräfte und pädagogisches Personal

Daher gibt es ab sofort ein Beratungs- und Unterstützungsangebot. Es läuft unter dem Dach der „Beratungsstelle für Schulen“ und richtet sich zum einen an Eltern und Familien, die bei ihrem Kind oder ihren Kindern emotional-sozialen Auffälligkeiten feststellen und Fragen zu Erziehung und Schule haben.

Darüber hinaus richtet sich das Angebot auch an Lehrkräfte in den Schulen sowie das pädagogische Personal in Kindertagesstätten, die Informationsbedarf aufgrund von pandemiebedingten Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen haben.

Hauptaufgabe ist das Annehmen und Beraten bei Sorgen und Nöten sowie die Vermittlung in passende Beratungs- bzw. Hilfsangebote, sodass eine rasche Unterstützung oder Klärung erfolgen kann.

Für Oberbürgermeister Thomas Kiechle ist es wichtig, dass sich Eltern und Kinder in dieser Ausnahmezeit der Corona-Pandemie nicht alleingelassen fühlen, sondern schnelle und pragmatische Unterstützung und Hilfe bekommen.

Ein sechsköpfiges, interdisziplinäres Team, das sich aus Expertinnen und Experten der Bereiche Schulpsychologie (Jana Kesel), Regelschule (Cordula Lüttig), Förderschule (Georg Trautmann), Kindertagesstätten (Kathrin Schäfer), Jugendamt (Martin Bihler) und Schulsozialpädagogik (Andreas Busse) zusammensetzt, steht für die Anfragen zur Verfügung. Zusätzlich besteht eine fachliche Abstimmung mit weiteren Experten wie zum Beispiel aus dem Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie wie der Kinderärzteschaft.

Das Netzwerk ist per E-Mail sowie über einen Anrufbeantworter am Telefon erreichbar.

Eine erste Rückmeldung durch die Expertinnen und Experten wird werktags innerhalb der ersten 24 Stunden angestrebt.

Kontakt: CoronaSchuleErziehung@kempten.de

Telefon/Anrufbeantworter: 0831/ 2525-5007

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