“Sulden am Ortler – Geschichten aus dem Sibirien Tirols” 20.7.2014

20. Juli 2014
15:30

“Sulden am Ortler – Geschichten aus dem Sibirien Tirols” am Sonntag, 20.7.2014, um 15:30 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Vor rund zweihundert Jahren war das Suldental – das sich von Prad am Stilfser Joch bis zum Eissee-Pass erstreckt – noch völlig unbekannt. Im Innsbrucker Wochenblatt von 1802 wird es als das ‘Sibirien Tirols’ bezeichnet, “darin die Bauern mit den Bären aus einer Schüssel essen”.

Mit der Besteigung des Ortler begann auch die touristische Erschließung. Bald entstanden Pensionen und Gasthöfe, Berghütten und Unterkünfte. Zwischen den Weltkriegen und auch danach führte Sulden einen Dornröschenschlaf, und Sommer- wie Wintersaison dauerten nur ein paar Wochen. Mitte der siebziger Jahre kam dann der Hanny-Paul nach Sulden.

Drüben im Schnalstal auf der anderen Seite des Vinschgaus hatte der Bergbauernsohn Leo Gurschler gerade den Gletscher am Talschluss für den Sommerskilauf erschlossen, als auch die Suldner eine Seilbahn bauten, um im Sommer wie im Winter mehr Gäste anzulocken. Beide – der Leo wie der Paul – hatten keinen großen Werbeetat zur Verfügung, aber sie sprühten nur so vor Energie und Ideen, wie man die Heimat ins Gespräch bringen könnte.

Lang ist die Reihe der prominenten Freunde und Förderer Suldens – vom Tourismuspionier Christomanos bis zu Reinhold Messner, vom Kuraten Eller bis zu Don Hurton, dem Gründer der Lawinenhunde-Schule. Ganz zu schweigen von der Gästeliste mit vielen illustren und interessanten Persönlichkeiten – die alle irgendwie den Hanny-Paul kennen.

“Sulden am Ortler – Geschichten aus dem Sibirien Tirols” am Sonntag, 20.7.2014, um 15:30 Uhr im Bayerischen Fernsehen

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